Sozioökonomische Stärkung von Frauen, heranwachsenden Mädchen und Menschen mit Behinderungen in ländlichen Gebieten von Sierra Leone

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8403
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sierra Leone
Finanzierungsvolumen
€ 240.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 61.274,00
Noch verfügbar
€ 178.726,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Berufliche Bildung; Soziale Sicherung; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt fördert die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Bildungschancen von Frauen und Mädchen mit und ohne Behinderungen in den Distrikten Bombali und Karene. Durch die Gründung und Schulung von Spar- und Kreditvereinigungen (VSLAs) erhalten 600 Frauen, darunter 30 % mit Behinderungen, Finanzkompetenz und Zugang zu gemeinschaftlich verwalteten Spar- und Unterstützungsmechanismen. Dies stärkt ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit und Selbstversorgung. Zur Förderung des Unternehmertums wird ein revolvierender Ausbildungsfonds eingerichtet, der die dreimonatige Berufsausbildung in Schneiderei, Seifenherstellung oder Bäckerei sowie die Ausstattung für den Geschäftsstart finanziert. Durch einen Rückzahlungsmechanismus werden die Mittel wieder in den Fonds eingespeist, sodass kontinuierlich weitere Frauen mit Behinderungen unterstützt werden können und eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus entsteht. In 10 Pilotschulen wird das Menstruationshygienemanagement verbessert, um Fehlzeiten von Mädchen zu reduzieren. Der Bau geschlechtsspezifischer Latrinen, Schulungen und Sensibilisierungskampagnen stärken Wissen und Akzeptanz. Dadurch wird nicht nur der Zugang zu Hygieneprodukten gesichert, sondern auch ein Multiplikatoreffekt geschaffen, von dem langfristig weitere Schulen in den Distrikten profitieren können. Das Projekt trägt nachhaltig zur finanziellen Unabhängigkeit, zu verbesserten Bildungschancen und zur Gesundheit von Frauen und Mädchen bei.