Verbesserter Zugang zu (SRHR-)Gesundheitsdiensten und Beschäftigungsförderung für vulnerable Zielgruppen im Rubavu Distrikt, Ruanda

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8404
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 479.020,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 126.020,00
Noch verfügbar
€ 353.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Gesundes Afrika, Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika e.V.
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Abfederung der sozialen Folgen von HIV/AIDS
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt verbessert den Zugang zu jugendfreundlichen, diskriminierungsfreien Diensten im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit (SRHR) und Familienplanung (FP) sowie die wirtschaftliche Teilhabe vulnerabler Frauen. 150 Gesundheitsfachkräfte und 120 lokale Führungspersonen werden geschult, um diskriminierungsfreie Gesundheitsdienste bereitzustellen und Aufklärung in Gemeinden zu fördern. 260 Jugendliche und 52 Lehrkräfte werden als SRHR-Gesundheitsbotschafter:innen ausgebildet und tragen dazu bei, das Wissen nachhaltig in Schulen und Gemeinschaften zu verankern. Jugendliche (10-24 Jahre) werden zudem durch Schulungen und Peer-Programme dazu befähigt, informierte Entscheidungen zu SRHR zu treffen, entsprechende Dienste in Anspruch zu nehmen und ihr Wissen weiterzugeben. 240 junge vulnerable, teils chronisch kranke, Frauen und ihre Betreuungspersonen werden über SRHR, HIV-Behandlung, Familienplanung (FP) und geschlechtsspezifische Gewalt informiert und erhalten psychosoziale Unterstützung in neu gegründeten Supportgruppen. Zusätzlich nehmen die Frauen an Schulungen zu einkommensschaffenden Maßnahmen, Finanzkompetenzen und Unternehmertum teil. Sie werden bei der Gründung von dörflichen Kredit- und Spargruppen unterstützt, um langfristige wirtschaftliche Perspektiven aufzubauen. Das Projekt trägt dazu bei, Teenagerschwangerschaften und HIV-Neuinfektionen zu reduzieren und die gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Situation der Zielgruppen nachhaltig zu verbessern.