Bildung für alle: Abbau von Ungleichheit und Ausgrenzung in Kolumbien und Venezuela
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8413
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südamerika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 200.000,00
- Noch verfügbar
- € 800.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 15.08.2025 - 14.05.2028 (geplant)
- Startdatum
- 15.08.2025
- Geplantes Enddatum
- 14.05.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Grundbildung; Bildung allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Bildungseinrichtungen und Fortbildung; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, Bildungsungleichheiten abzubauen und den Zugang sowie den Verbleib im Bildungssystem für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in 35 Schulen in 9 Gemeinden in Kolumbien und in Venezuela zu verbessern. Dafür werden Lehrkräfte, Schüler und Eltern in inklusiver und geschlechtergerechter Bildung sowie flexiblen Bildungsmodellen geschult. Die Maßnahmen umfassen die Bereitstellung pädagogischer Ausstattungspakete, die Entwicklung und Aktualisierung inklusiver Schulkonzepte sowie die Reintegration nicht eingeschulter Kinder und Jugendlicher. Zusätzlich werden Kinderschutz-Ansätze in die Zusammenarbeit mit Familien integriert und Schülergruppen werden gestärkt, um auf inklusive Weise ihre Gestaltungsmöglichkeiten an ihren Schulen wahrzunehmen. Das Projekt bindet öffentliche Institutionen und entwicklungspolitische Akteure ein, um interinstitutionelle Unterstützungsstrukturen für vulnerable Kinder zu etablieren. Zudem wird die Teilnahme geschulter Gemeindevertreter an Bildungsnetzwerken gefördert. Um die Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit des Projekts zu gewährleisten, werden Austauschformate und Dialogforen zur inklusiven Bildung etabliert. Diese werden durch eine breit angelegte Kommunikationskampagne begleitet, die das Bewusstsein für das Recht auf inklusive Bildung stärkt. In diesen Foren werden Erfahrungen und bewährte Ansätze geteilt, um inklusive Bildungsstrategien langfristig zu verankern.