Stärkung der Zivilgesellschaft der prekären Stadtrandsiedlungen Cartagenas durch Verbesserung familiärer Einkommensmöglichkeiten und Energiesicherung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8444
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 320.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 125.000,00
Noch verfügbar
€ 195.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.07.2025 - 14.05.2028 (geplant)
Startdatum
15.07.2025
Geplantes Enddatum
14.05.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e. V.
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung; Nichtübertragbare Krankheiten; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Betriebs- und Produktionsmittel; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt stärkt die wirtschaftliche, soziale und ökologische Resilienz der Gemeinde Olaya Herrera durch gemeinschaftsbasierte Maßnahmen. Ein zentrales Element ist die Philanthropic Tour, die mit Jugendlichen und lokalen Akteuren entwickelt wird. Sie qualifiziert mindestens zehn junge Menschen als Reiseleitende und bindet Gastronomiebetriebe, Gärten, Kunsthandwerk und Tanzgruppen in ein solidarisches Tourismuskonzept ein. Die Tour soll die kollektive Identität, den Gemeinsinn und die Sichtbarkeit des Viertels als aktiven Teil Cartagenas stärken. Die Sportförderung erreicht 280 Kinder und Jugendliche und verankert sportliche Strukturen dauerhaft im Viertel. Nationale Turnierteilnahmen stärken die Motivation, das Selbstbewusstsein und die sozialen Bindungen der jungen Menschen. Die Vereinsstruktur bindet Eltern und Nachbarschaft aktiv ein, Gemeinschaftsverantwortung und Schutzräume entstehen. Die ökologische Modernisierung von 15 Gärten mit solarbetriebenen Hydrokultursystemen und nachhaltiger Ausstattung zielt auf gesündere Ernährung und Zusatzeinkommen und dient als Lernort und Anstoß für Nachbarschaftsinitiativen. Wissen wird gemeinschaftlich weiterentwickelt. Mit der Ausbildung von 30 Frauen in internationaler Küche entsteht ein Netzwerk von Frauen, das wirtschaftliche Teilhabe, gegenseitige Unterstützung und lokale Unternehmensentwicklung verbindet. Die Frauen stärken als Multiplikatorinnen über ihre eigene Beschäftigung hinaus die soziale Infrastruktur der Gemeinde.