Urwaldschutz und nachhaltige Waldwirtschaft bei den indigenen Urarina am Río Chambira im Amazonasgebiet Perus
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8472
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Peru
- Finanzierungsvolumen
- € 290.500,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 102.000,00
- Noch verfügbar
- € 188.500,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 31.10.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Förderkreis Kooperation mit Indigenen in Amazonien e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Forstwirtschaft; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte; Forstentwicklung; Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die den indigenen Urarina-Gemeinden zur Nutzung überlassenen Waldressourcen sollen nachhaltig forstlich und agroforstlich genutzt werden. Die forstlichen Nutzungen sollen die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Ein Forstmonitoring soll ein Ergebnis liefern zum vorhandenen Baumbestand (Biodiversität) und Auskunft geben zu Übernutzungen in der Vergangenheit durch Holzeinschlag und landwirtschaftliche Nutzung nach Brandrodung. Zur Regenerierung des so entstandenen Sekundärwaldes sind Aufforstungsmaßnahmen vorgesehen in definierten Zonen nachhaltiger Forstwirtschaft mit in Baumschulen gezogenen Setzlingen von rar gewordenen Spezies zur Holz- und Fruchtnutzung. In Zonen intensiverer Nutzung mit landwirtschaftlicher Erzeugung werden zusätzlich agroforstliche Nutzungssysteme eingeführt. Der Erwerb von Wissen und praktischen Kenntnissen zur nachhaltigen (agro-)forstlichen Bewirtschaftung und Nutzung der Waldressource erfordert die Ausbildung von Gemeindevorständen zur Gesetzeslage und von Bewirtschaftern und Beratern in Forstwirtschaft und Agroforstwirtschaft für die praktische Anwendung und die Weiterverbreitung von Wissen und Kenntnissen bei der Bevölkerung der Urarina-Gemeinden. Die Maßnahmen geschehen in Kooperation mit Forst- und Agrarbehörden. Ergänzend werden an Sekundarschulen im Urarina-Gebiet Unterrichtseinheiten angeboten zu Waldschutz und -nutzung, zu Agroforstwirtschaft und Biodiversität.