Klimafolgenadaptation und Resilienzsteigerung gegen Naturkatastrophen mit gestärkter indigener Selbstverwaltung und Interessensvertretung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8481
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 467.594,55
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 83.137,00
Noch verfügbar
€ 384.457,55
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Weltfriedensdienst e. V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Umwelterziehung/ -fortbildung; Reduzierung von Katastrophenrisiken; Schutz der Biosphäre; Menschenrechte
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt hat die Klimawandelfolgen und Naturkatastrophen in der Projektregion im andinen Hochland mit Armutsfolgen, Schwächung lokaler Strukturen und Migration als Gegenstand. Die Verbesserung der Ernährungssouveränität wird durch Wassermanagement, Schutz der Böden, agrarökologische Anbaumethoden, Wiederaufforstung, Erhebung traditionellen Wissens und Nutzung lokaler Samensorten verfolgt. Zur Risiko-Prävention werden Vulnerabilitätsanalysen sowie Vorsorgepläne erstellt. Zur Stärkung der Handlungsfähigkeit wird die Selbstorganisation der indigenen Gemeinschaften gestärkt, inkl. eines Fokus auf die Beteiligung von Frauen. Die lokalen indigenen Gemeinschaften verfolgen außerdem den Status einer Autonomía Indígena, eines Selbstverwaltungsstatus in Bolivien. Dieser Prozess sowie die weitere Interessensvertretung werden durch juristische Beratung, Advocacy und Netzwerkarbeit auf Municipio- und Provinz-, aber auch Departamento-Ebene in Potosí-Stadt, z.T. auch in La Paz unterstützt.