Resilienzstärkung der Rohingya und aufnehmenden Gemeinden in Coxs Bazar
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202518132
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bangladesch
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 10.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.12.2025 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 10.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Resilienzstaerkung-Der-Rohingya-Und-Aufnehmenden-Gemeinden-In-Coxs-Bazar-70739.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Nach Gewaltausbrüchen in 2017 in Myanmar flohen Rohingya ins benachbarte Bangladesch, wo nach aktuellem Stand über 1 Millionen Geflüchtete in 33 überfüllten Camps im verarmten und gegen Naturkatastrophen ungesicherten Bezirk Coxs Bazar leben. Aufgrund der restriktiven Flüchtlingspolitik Bangladeschs sind diese Geflüchteten vollständig von internationalen Hilfen abhängig.Modulziel des multisektoralen Resilienz-Vorhabens ist es daher, dass Rohingya-Geflüchtete und vulnerable Menschen in den aufnehmenden Gemeinden von Coxs Bazar einen verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigen Bildungsinfrastrukturen und -angeboten, WASH-Dienstleistungen sowie Kinderschutzangeboten haben und diese nutzen. Dazu sollen bedarfsgerecht Maßnahmen im Bereich WASH (z.B. Bau von Wassernetzwerken), Bildung (z.B. Betrieb von Lernzentren) und Kinderschutz (Schaffung einer Sozialberatung) finanziert werden. Im achten Jahr der Umsetzung der Rohingya Krise soll, vor dem Hintergrund rückläufiger Geberfinanzierung, ein besonderer Fokus daraufgelegt werden, die Verantwortung der Rohingya Gemeinschaften und der lokalen Regierung zu stärken (Zielgruppe) und damit die Abhängigkeit von internationaler Hilfe zu reduzieren. Das Vorhaben trägt dazu bei, die Resilienz von Rohingya-Geflüchteten und vulnerablen Mitglieder der aufnehmenden Gemeinden in Coxs Bazar gegenüber Krisen und Schocks, insbesondere solchen, die durch den Rückgang der internationalen Hilfe verursacht werden, zu stärken (Programmziel). Das Vorhaben wird über UNICEF mit einer Laufzeit von drei Jahren umgesetzt (Empfänger und Träger). Die KWI/ÜH des BMZ stellt zur Finanzierung des Vorhabens rd. 10 Mio. EUR bereit.