Regionale Rohstoffgovernance und Lieferketten in Westafrika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520070
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 6.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 18.624,46
Noch verfügbar
€ 6.281.375,54
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.08.2025 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
15.08.2025
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bergbauministerien der einzelnen Länder auf LP-Ebene
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung; Mobilisierung von Eigeneinnahmen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Regional resource governance and minerals supply chains in West Africa (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520070
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In den Ländern der Mano River Union (MRU) ? Côte d?Ivoire, Guinea, Liberia und Sierra Leone ? gibt es wertvolle mineralische Rohstoffe, darunter Bauxit, Eisenerz und Gold. Außerdem kommen dort Rohstoffe vor, die in der globalen Energie- und Mobilitätswende beispielsweise für elektrische Antriebe wichtig werden. Die MRU-Staaten können somit ein strategischer Partner für Rohstoffsicherheit in Europa sein. Trotz teils stark unterschiedlicher Gegebenheiten ? zum Beispiel bei Rechtsvorschriften, Rohstoffen und der Industrialisierung des Abbaus ? ist der Bergbau in allen MRU-Ländern ein signifikanter Wirtschaftszweig. Er kann zur wirtschaftlichen und gleichzeitig sozialen und ökologischen Entwicklung beitragen. Zudem kann er staatliche Einnahmen und Investitionen fördern, Jobs schaffen sowie Armut mindern. Bislang trägt die Branche dazu nicht ausreichend bei. Ziel: In den MRU-Ländern haben staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Handlungsträger*innen Strategien für transparente, soziale und ökologisch verantwortungsvolle Rohstofflieferketten umgesetzt und die lokale Wertschöpfung gemeinsam mit internationalen Partnern erhöht. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die MRU-Länder dabei, einen verantwortungsvollen Bergbau zu gestalten, die internationale Umwelt- und Sozialstandards einhält, lokale Erträge erhöht und faire Steuern zu Rohstoffen sicherstellt. Dabei arbeitet es in folgenden Bereichen: - Das Vorhaben entwickelt Strategien für verantwortungsvollen Bergbau und organisiert den Dialog zwischen Regierungen und Unternehmen. - Es führt Beschwerdemechanismen ein, um soziale und ökologische Konflikte zu lösen.