Dekarbonisierung des Stromsektors im WestbalkanII

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520229
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 3.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 87.333,67
Noch verfügbar
€ 3.412.666,33
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
Sektoren übergeordnet
Heizen, Kühlen, Energieverteilung; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze); Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Decarbonization of the Power sector in the Western balkans 2 (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520229; Dekarbonisierung des Stromsektors im WestbalkanII (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202520229
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Energiewirtschaft in den sechs Westbalkanländern ? Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien ? ist stark abhängig von veralteten Kohlekraftwerken. Sie stößt gegenüber dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) dreimal mehr CO? aus. Trotz politischer Bekenntnisse zur Klimaneutralität gibt es erhebliche Hemmnisse, die Energiewende in der Stromwirtschaft umzusetzen: Technik und Betriebsweise der Stromnetze sind überholt, Gesetze zu erneuerbaren Energien sind unzureichend und die gesellschaftliche Teilhabe ist gering, was die Akzeptanz der Energiewende untergräbt. Ziel: Die Energiewirtschaft des Westbalkans bringt die erneuerbaren Energien und den Netzausbau voran. Vorgehensweise: Das Regionalvorhaben fördert die technologischen, regulatorischen und partizipatorischen Voraussetzungen, um die Stromversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Das soll die Netzintegration von erneuerbaren Energien, förderliche Regulierungen sowie Teilhabemöglichkeiten ? besonders für Frauen und benachteiligte Gruppen ? verbessern. Damit unterstützt das Vorhaben eine klimafreundlichere Stromwirtschaft, die regionale Kooperation und die gesellschaftliche Verankerung der Energiewende. Das Vorhaben erhöht vor allem Umsetzungswissen: Es berät Fach- und Führungskräfte aus Ministerien, Regulierungsbehörden und Netzbetreibern zu energiewirtschaftlichen Fragestellungen. Außerdem arbeitet es mit regionalen Energieverbänden, Kommunen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen für mehr Teilhabemöglichkeiten zusammen.