Nachhaltiges Wassermanagement für resiliente Entwicklung armenischer Gemeinden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520237
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Armenien
Finanzierungsvolumen
€ 6.968.515,67
Kofinanzierter Betrag
€ 3.500.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 33.909,40
Noch verfügbar
€ 6.934.606,27
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2025 - 30.11.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2025
Geplantes Enddatum
30.11.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Territoriale Verwaltung und Infrastruktur
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Erhaltung von Wasserressourcen; Wassersektorpolitik und -verwaltung; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sustainable water management for resilient community development in Armenia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520237; Nachhaltiges Wassermanagement für resiliente Entwicklung armenischer Gemeinden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202520237
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Armenien steht vor großen Herausforderungen, eine funktionierende Wasser- und Abwasserbewirtschaftung sicherzustellen. Einem Drittel der Bevölkerung fehlt der Zugang zu funktionierender Abwasserentsorgung vor allem in ländlichen Regionen. Abwässer gelangen oft ungeklärt in die Umwelt oder werden über veraltete Anlagen entsorgt. Dies belastet vor allem den Sewansee, das größte Süßwasserreservoir des Landes, sowie das damit verbundene Gewässersystem und führt zu Umweltverschmutzung sowie Gesundheits- und Wirtschaftsrisiken. Gemeinden sind zunehmend gefordert, eigenständig Umweltdienstleistungen für die lokale Bevölkerung zu erbringen. Zwar hat die Regierung nationale Strategien und Maßnahmen angestoßen, doch unklare Zuständigkeiten und fehlende Fachkräfte und Kompetenzen behindern bislang die Umsetzung. Ziel: Ausgewählte Gemeinden im erweiterten Einzugsgebiet des Sewansees erbringen verbesserte Wasser- und Abwasserdienstleistungen, die umwelt- und klimaschonend sowie sozial gerecht sind. Vorgehensweise: 1. Das Projekt verbessert die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine zukunftsgerichtete und umweltfreundliche Wasserbewirtschaftung. 2. Es unterstützt Gemeinden, kommunale Betriebe und Aufsichtsbehörden, Aktionspläne und Investitionsprogramme im Bereich der Wasserwirtschaft aufzustellen, die die Bevölkerung mit einbeziehen und die Auswirkungen auf die Geschlechter berücksichtigen. 3. Es initiiert die beispielhafte Einführung dezentraler Abwasserlösungen und naturbasierter Ansätze in ausgewählten Gemeinden. 4. Es entwickelt Instrumente und schult die zuständigen Behörden, ein integriertes Management der Gewässer im erweiterten Einzugsgebiet des Sewansees umzusetzen. 5. Es fördert das zivilgesellschaftliche Engagement lokaler Akteur*innen, die sich für den Schutz von Wasser und Umwelt sowie für die Anpassung an den Klimawandel einsetzen. Das Vorhaben wird mit 3,5 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.