Förderung der sozioökonomischen Teilhabe in Gemeinden im Westbalkan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520245
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 3.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.341,53
Noch verfügbar
€ 3.798.658,47
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2025 - 30.11.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2025
Geplantes Enddatum
30.11.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Netzwerk der Gemeindeverbände in Südost Europa (Network of Associations of Local Authorities of South East Europe)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung der sozioökonomischen Teilhabe in Gemeinden im Westbalkan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202520245; Advancing Socio-economic Participation in Municipalities in the Western Balkans (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520245
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der laufende EU-Beitrittsprozess kann die soziale und wirtschaftliche Teilhabe im Westbalkan stärken. Das lokale Engagement für Entwicklung, die Agenda 2030 und der Grundsatz ?Leave No One Behind (LNOB) unterstützen diese Bemühungen. Doch einige Hürden bestehen fort. Hohe Arbeitslosigkeit, Armut und ungleiche Bezahlung betreffen Frauen und andere vulnerable Gruppen unverhältnismäßig stark. Sie sind oft mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt und haben nur begrenzten Zugang zu sozialen Dienstleistungen und inklusiver Beschäftigung. Arbeitgeber können nur schwer Personal finden und halten, was die Kluft zwischen verfügbarer Unterstützung und Arbeitsmarktbedarfen offenlegt. Zugleich fehlen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen wirksame Werkzeuge, um inklusive Leistungen aufzubauen und zu erbringen und den Zugang zu menschenwürdiger Arbeit zu gewährleisten. Ziel: Gemeinden im Westbalkan haben die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen und anderen vulnerablen Gruppen verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet im Westbalkan vor allem in drei Kernbereichen: ? Regionaler Austausch: Es unterstützt Initiativen zur Interessenvertretung und ermöglicht regionalen Austausch sowie bedarfsorientierte Schulungen. Die lokalen Gemeindeverbände werden gestärkt und befähigt, den Gemeinden bei der Überwindung sozioökonomischer Hürden zu helfen. ? Evidenzbasierte soziale Dienstleistungen: Es unterstützt Gemeinden dabei, Gemeindedaten zu sammeln und zu analysieren. So werden zielgerichtete Unterstützungsleistungen, Öffentlichkeitsarbeits- und Inklusionsprogramme zu den identifizierten Bedarfen entwickelt. ? Wirtschaftliche Teilhabe und Arbeitsmarktaktivierung: Es bietet Schulungen zu inklusiven Führungs- und Einstellungsmechanismen an. Weitere Beratungsdienste richten sich an Gemeinden und Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft, um Beschäftigungsmöglichkeiten für vulnerable Gruppen zu fördern.