Better Migration Management IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520476
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 9.490.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 9.490.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ausgewählte Ministerien in den jeweiligen Partnerländern
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Steuerung und Reform des Sicherheitssystems
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Better Migration Management IV (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520476
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das Projekt unterstützt am Horn von Afrika sichere und menschenrechtsbasierte Migration, schützt Migrant*innen und verhindert Menschenhandel. Die Länder in der Region am Horn von Afrika sind Herkunfts-, Transit- und Zielländer für Menschen, die ihre Heimat verlassen haben. Nach Angaben der Vereinten Nationen liegt die Zahl der Migrant*innen in der Region bei etwa 5,4 Millionen. Die Zahl der Geflüchteten, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen stieg auf rund 20 Millionen. Ein Großteil bleibt in der Region. Viele reisen ohne Visum und gültige Papiere, oft aus der Not heraus, und nehmen Angebote von Schmuggler*innen an oder riskieren, Opfer von Menschenhandel zu werden. Ziel: Ziel ist es, das Migration am Horn von Afrika sicherer und geordneter verläuft, relevante Akteur*innen besser gegen Menschenhandel vorgehen können und Migrant*innen sowie Opfer von Menschenhandel mehr Schutz und wirtschaftliche Perspektiven erhalten. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in zwei Komponenten: 1) Institutionen fördern: Es organisiert Trainings für staatliche und zivile Akteur*innen wie Polizei und Menschenrechtsbeauftragte. Das Vorhaben schult sie darin, Menschenhandel und Schleusertum besser zu ermitteln und zu verfolgen und Opfer an Sozialdienste zu verweisen. 2) Migrant*innen und Opfer von Menschenhandel schützen: Es stärkt zivilgesellschaftliche Organisationen, die Schutz- und Unterstützungsleistungen wie Unterkunft, gesundheitliche Versorgung und Rechtsberatung anbieten und fördert Zukunftschancen für Opfer von Menschenhandel und Migrant*innen. Die GIZ koordiniert die Umsetzung des Programms, die gemeinsam mit CIVIPOL, der International Organization for Migration (IOM) und dem United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) erfolgt.