Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im Rohstoffsektor III
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202520658
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Mauretanien
- Finanzierungsvolumen
- € 3.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 153,89
- Noch verfügbar
- € 3.499.846,11
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2026 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und Entwicklung
- Sektoren übergeordnet
- Bodenschätze und Bergbau
- Sektoren untergeordnet
- Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Integrated economic development in the extractive sector III in Mauretania (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520658
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Mauretanien verfügt über bedeutende Vorkommen an mineralischen Rohstoffen wie Eisen und Gold, sowie kritischen Rohstoffen wie Kupfer, die weltweit gefragt sind. Der Bergbau trägt schon heute erheblich zur Wirtschaft des Landes bei und bietet Arbeitsplätze für viele Menschen. Um diese wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu sichern, muss der Staat steuerungsfähiger werden und passende Gesetze erlassen, die dann auch umgesetzt werden. So lassen sich ökologische und soziale Risiken kontrollieren, lokale Zulieferer besser in den Bergbau einbinden und die Bevölkerung angemessen an Entscheidungen und Gewinnen beteiligen. Zur strategischen Weiterentwicklung des Bergbaus bedarf es aktualisierter geologischer Daten und einer intensiveren Erkundung von Rohstoffvorkommen. Wenn die Branche effizient gesteuert ist, kann dies auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Mauretanien und Europa ausbauen. Ziel: Der Bergbau in Mauretanien trägt langfristig zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei, indem Umwelt- und Sozialstandards besser eingehalten, weitere Rohstoffvorkommen identifiziert und bessere Arbeitsplätze geschaffen werden. Vorgehensweise: Das Vorhaben festigt die Grundlage für einen verantwortungsvollen und diversifizierten Bergbau in Mauretanien: Es begleitet die Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesetzen und fördert Transparenz bei staatlichen Einnahmen. Es arbeitet mit staatlichen Akteuren daran, den Kleinbergbau zu formalisieren sowie Quecksilber im Goldbergbau zu reduzieren. Es fördert die technischen Kompetenzen des geologischen Dienstes, um Rohstoffvorkommen nach internationalen Standards zu kartieren und die Basis für die verantwortungsvolle Erschließung kritischer Rohstoffe zu schaffen.