Rehabilitation Programme Ukraine - RPU

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202520815
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 2.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2026 - 31.03.2029 (geplant)
Startdatum
01.04.2026
Geplantes Enddatum
31.03.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Gesundheitsschutz der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Rehabilitation Programme Ukraine - RPU (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202520815; Rehabilitation Programme Ukraine (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520815
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit Beginn des russischen Angriffskriegs ist die Zahl der Menschen in der Ukraine, die Rehabilitationsleistungen benötigen, stark gestiegen. Dazu zählen Zivilist*innen und Veteran*innen mit schweren Verletzungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen sowie ihre Familien. 2020 wurden Reformen für die Einführung eines modernen, an internationalen Standards orientierten Rehabilitationssystems beschlossen. Die vorhandenen Strukturen reichen jedoch weiterhin nicht aus, um den akuten und langfristigen Bedarf zu decken. Besonders in den Kommunen – wohnortnah für die Betroffenen – fehlen erprobte Verfahren, geschultes Personal und geeignete Versorgungsangebote. Die Umsetzung der begonnen Reform ist somit essenziell, um vermeidbaren Behinderungen vorzubeugen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ziel: Akteure wie Kommunen, NGOs und Hausärzte in den Zielregionen wenden Reformansätze für die kontinuierliche medizinische und soziale Rehabilitation an. Vorgehensweise: Das Projekt setzt an kritischen Punkten des modernen Rehabilitationssystems in der Ukraine an und unterstützt somit die laufenden Reformprozesse. Der Fokus liegt darauf, medizinischen und soziale Reha-Leistungen zu verbinden und wohnortnahe Angebote zu fördern. Das Projekt verfolgt vier zentrale Handlungsfelder: 1 .Das kommunale Management von Rehabilitationspfaden verbessern. 2. Fachkräften und Verwaltungspersonal moderne Weiterbildungsangebote ermöglichen. 3. Wohnortnahe Versorgungsformen ausbauen. 4. Pilotansätze testen, die langfristig die Anpassungsfähigkeit ukrainischer Gemeinden an die gestiegenen Bedarfe verbessern – trotz des Kriegs.