Globalvorhaben Backup Gesundheit - Gesundheitssystemstärkung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202520864
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 50.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.983,19
- Noch verfügbar
- € 49.996.016,81
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2026 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Sektoren übergeordnet
- Gesundheitswesen allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- BACKUP Health ? Supporting Global Health (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202520864
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In vielen Ländern mit mittleren und niedrigen Einkommen können unterfinanzierte Gesundheitssysteme die Bevölkerung nicht flächendeckend versorgen. Noch immer verursachen Infektionskrankheiten wie das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Tuberkulose und Malaria (HTM) eine hohe Krankheitslast und führen zu jährlich mehreren Millionen Todesfällen in diesen Ländern. In dieser Situation ist internationale Unterstützung besonders wichtig. Jedoch haben wichtige Geberländer von Globalen Gesundheitsinitiativen, wie dem Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), ihre Gelder zuletzt stark verringert oder sogar gestrichen. Die Partnerländer müssen ihre knappen Finanzen daher noch besser einsetzen. Bisher sind nationale Gesundheitssysteme oft darauf ausgerichtet, gegen Krankheiten einzeln vorzugehen. Es wäre jedoch effizienter, Gesundheitsdienstleistungen ganzheitlich zu organisieren und Maßnahmen gegen HTM einzubinden. Das Vorhaben trägt durch die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme und der lokalen Produktion von Gesundheitsprodukten dazu bei, Gesundheit weltweit sicherer zu machen und die in den letzten 20 Jahren erzielten Erfolge weiter zu festigen. Gleichzeitig fördert es Gesundheit, Menschenrechte sowie die Geschlechtergerechtigkeit vor Ort. Ziel: Global finanzierte Gesundheitsdienstleistungen und -produkte sind effizienter, besonders für HIV, Tuberkulose und Malaria. Vorgehensweise: Das Vorhaben: unterstützt Institutionen wie Gesundheits- und Finanzministerien in Partnerländern, um HTM-Maßnahmen besser in ihren nationalen Gesundheitssystemen ? und deren Finanzierung ? zu verankern, berät staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure dazu, Gesundheitsdienstleistungen zu HTM integrativ mit anderen Dienstleistungen anzubieten und schafft zusammen mit seinen Partnern unternehmerische Voraussetzungen, um HTM-relevante Gesundheitsprodukte in Afrika herzustellen, beispielsweise durch Technologietransfer und Unternehmenspartnerschaften.