Integriertes Management der Wasserressourcen in Benin zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts (Agir Eau II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202521011
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Benin
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.942,56
Noch verfügbar
€ 7.998.057,44
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2026 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
01.01.2026
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Direction Générale de l'Eau, Ministère de l’Eau et des Mines
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Integriertes Management der Wasserressourcen in Benin zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts (Agir Eau II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202521011; ntegrated water resource management to strengthen social cohesion in Benin (AGIR-Eau II) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202521011
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Wasserkonflikte verschärfen sich in Benin. Besonders im Norden des Landes nehmen Auseinandersetzungen zwischen Ackerbäuerinnen und -bauern sowie Viehzüchtern um Wasser zu. Die Perspektivlosigkeit wird von jihadistischen Terroristen ausgenutzt. Überdies führt der Klimawandel zu Dürreperioden, Überschwemmungen und Stürmen. Gleichzeitig wächst der Wasserbedarf der Landwirtschaft, der Industrie und der wachsenden Bevölkerung in Benin. Ziel: Wasser ist besser verfügbar und leichter zugänglich, wodurch die Bevölkerung widerstandsfähiger gegen Klimarisiken ist. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die beninische Regierung bei ihrem Ziel, das Management der Wasserressourcen zu verbessern. Zum einen geht es darum, die knappe und lebenswichtige Ressource Wasser durch Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) zu schützen. Zum anderen soll die Bevölkerung widerstandfähiger und Nutzungskonflikte verringert werden. Beides verbessert den sozialen Zusammenhalt. Partner sind das beninische Wasser- und das Umweltministerium, lokale Wasserkomitees und Nichtregierungsorganisationen. Mit einem Schwerpunkt im Norden setzt das Projekt lokale Maßnahmen des Wasserressourcenschutzes um. Zu den Maßnahmen zählen u.a. die Einrichtung von Wasserschutzzonen und natürlichen Reservoirs. Lokale Wasserkomitees tragen zu einer gerechteren Verteilung der Wasserressourcen bei – wovon besonders ärmere Haushalte profitieren. Gemeinsam mit den zuständigen Ministerien werden Verfahren eingeführt, die festlegen, zu welchen Tarifen Wasser entnommen werden darf, damit sich weitere Maßnahmen langfristig finanzieren lassen. Zudem baut das Projekt ein digitales Informationssystem über Wasserressourcen aus, das die Zusammenarbeit der Beteiligten verbessert und verlässliche Daten bereitstellt. Das Projekt schützt Wasserressourcen in Benin und entschärft zugleich Konflikte um Wasser.