Bekämpfung illegaler Finanzströme in Lateinamerika (ImpactaIFF)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202521219
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.739,24
- Noch verfügbar
- € 3.997.260,76
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2025 - 30.11.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Combating illicit financial flows in Latin America (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202521219; Bekämpfung illegaler Finanzströme in Lateinamerika (ImpactaIFF) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202521219
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Lateinamerika steigt die organisierte Kriminalität, wodurch illegale Finanzströme zunehmen. Zu den wichtigsten Treibern gehören der illegale Bergbau, illegale Abholzung, Steuerhinterziehung, Korruption und Menschenhandel. Die Folgen für die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität Lateinamerikas sind erheblich: Das Vertrauen in den Staat, die Demokratie und Finanzsysteme wird untergraben. Investitionen gehen zurück und die nachhaltige Entwicklung der Region wird geschwächt. Die Länder bemühen sich intensiv, illegale Finanzströme zu verhindern, die zugrunde liegende Kriminalität einzudämmen und unrechtmäßig erworbene Vermögen zurückzuführen. Ziel: Die institutionellen Fähigkeiten, um illegale Finanzströme in Lateinamerika einzudämmen, sind ausgebaut. Vorgehensweise: Die Finanzaktionsgruppe Lateinamerika (Grupo de Acción Financiera de Latinoamérica, GAFILAT) unterstützt ihre 18 Mitgliedsstaaten dabei, ihre Systeme zu verbessern, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu reduzieren. Das Projekt begleitet die GAFILAT dabei und schult ihr Personal. So unterstützt es beispielsweise darin, Risiken der Geldwäsche zu identifizieren. Zudem erstellt das Projekt regionale Studien, bei denen es die Geschlechterperspektive miteinbezieht, erfasst Methoden der Geldwäsche systematisch und analysiert sie. Darüber hinaus entwickelt und erprobt das Vorhaben in Peru, Ecuador und Mexiko gute Praktiken. Es erstellt länderübergreifende Studien, unter anderem zu illegalem Bergbau, und unterstützt dabei, digitale Werkzeuge zu erstellen und zu modernisieren. Mit diesen können Behörden schneller auf Register und Informationen zugreifen, diese bündeln und austauschen. Hierzu gehören zum Beispiel Such- und Kooperationsplattformen.