Regionales Völkerrecht und Zugang zur Justiz in Lateinamerika (DIRAJus) V
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202521284
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 3.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 865,13
- Noch verfügbar
- € 2.999.134,87
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2026 - 31.03.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Organisation Amerikanischer Staaten
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Regionales Völkerrecht und Zugang zur Justiz in Lateinamerika (DIRAJus) V (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202521284; International Regional Law and Access to Justice in Latin America (DIRAJus V) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202521284
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Das interamerikanische Menschenrechtssystem ist geschwächt. Autokratische Systeme gewinnen an Einfluss und stellen Menschenrechte zurück. Zugleich sinken die finanziellen Mittel und die Unterstützung für Menschenrechte und ihre Institutionen. Ziel: Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (IAGMR), die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IAKMR) und die Bevölkerung sind gestärkt, wodurch das interamerikanische Rechtssystem regional und national gefestigt ist. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit dem IAGMR zusammen, damit Mitgliedsstaaten das interamerikanische Menschenrechtssystem besser befolgen. Gemeinsam mit dem Interamerikanischen Institut für Menschenrechte bietet es Fortbildungen für Jurist*innen in staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen an. So lassen sich bereits erarbeitete juristische Methoden zur Rechtsanwendung breiter nutzen. Vor allem in den Pilotländern Mexiko und Kolumbien setzt das Vorhaben Kommunikationskampagnen um und kooperiert mit Universitäten. Hierdurch schafft es ein Bewusstsein für Menschenrechte und erhöht die Nutzung des interamerikanischen Menschenrechtssystems ? vor allem bei marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Mit Unterstützung der Lateinamerikanischen Fakultät für Soziologie (FLACSO) analysiert das Vorhaben die Ursachen menschrechtlicher Krisen und entwickelt im Dialog mit Expert*innen Maßnahmen, um das interamerikanische Menschenrechtssystem langfristig zu festigen.