Bekämpfung der Wildtierkriminalität im südlichen Afrika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202521920
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 4.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.405,20
Noch verfügbar
€ 4.497.594,80
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2026 - 28.02.2029 (geplant)
Startdatum
01.03.2026
Geplantes Enddatum
28.02.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Sekretariat der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität; Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Law Enforcement and Anti-Poaching in the SADC region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202521920; Bekämpfung der Wildtierkriminalität im südlichen Afrika (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202521920
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Region der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (Southern African Development Community, SADC) ist besonders biodivers. Gleichzeitig ist sie stark von Wildtierkriminalität betroffen, die gefährdete Arten wie Elefanten, Löwen und Nashörner bedroht. Nach intensiven Phasen der Wilderei gelang es, diese von 2014 bis 2021 einzudämmen. Seither nimmt die Wildtierkriminalität und der profitable illegale Handel mit Wildtierprodukten jedoch wieder zu ? besonders in grenzüberschreitenden Schutzgebieten. Bevölkerungswachstum und klimawandelbedingte Ressourcenknappheit verschärfen die Situation und führen zu mehr Mensch-Wildtier-Konflikten. Hierdurch kommt es häufiger zu Viehschäden oder Ernteverlusten, was wiederum Vergeltungsjagden und illegale Wilderei begünstigt. Das SADC-Sekretariat und die SADC-Mitgliedstaaten haben die Herausforderungen erkannt und Maßnahmen gegen Wildtierkriminalität ergriffen. Nationale Wildtierschutzgesetze bieten eine gute Basis für staatliche Behörden für Ermittlung, Strafverfolgung und Rechtsvollzug. Es mangelt ihnen jedoch an Durchsetzungskraft. Effektiver Schutz erfordert daher bessere institutionelle Verankerung, Koordination und die Umsetzung bewährter Ansätze. Dies gilt es vor allem in Mosambik umzusetzen ? dem aktuellen Zentrum für grenzüberschreitende Wildtierkriminalität in der Region. Ziel: Die SADC-Region setzt ihre Strategie gegen Wildtierkriminalität erfolgreich um. Vorgehensweise: Das Projekt verfolgt drei zentrale Handlungsfelder: 1. Es verbessert die Koordination durch das SADC-Sekretariat dabei, die regionale Strategie gegen Wilderei umzusetzen. 2. Es schult nationale Fach- und Führungskräfte von Rechtsvollzugs- und Strafverfolgungsbehörden, etwa durch Trainings. 3. Es fördert die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung in ausgewählten grenzüberschreitenden Schutzgebieten, vor allem in Mosambik, um Mensch-Wildtier-Konflikten und Wildtierkriminalität vorzubeugen.