Sahel Fazilität II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202536522
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 25.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.000.000,00
Noch verfügbar
€ 13.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
09.12.2025 - 31.12.2031 (geplant)
Startdatum
09.12.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2031
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
STIFTUNG SAHEL FAZILITAET
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Sahel-Fazilitaet-Ii-48581.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Stiftung Sahel Fazilität (ehemals G5 Sahel Fazilität) hat sich als effizientes Instrument etabliert, das flexibel und bedarfsgerecht im Kontext von Konflikt und Fragilität in den Sahel-Ländern, insbesondere Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad agieren kann. Die Anschlussfinanzierung (Sahel Fazilität II) baut auf den erprobten Prozessen und dem besonders erfolgreichen Dialogprozess der Stiftung auf, legt allerdings verstärkt den Fokus auf die Zusammenarbeit mit nationalen Nichtregierungsorganisationen (NRO), um die lokale Zivilgesellschaft besser und nachhaltiger zu stärken. Mit einem neuen Konzept zum Kapazitätsaufbau werden nationale NRO in die Lage versetzt FZ-Vorhaben, insbesondere Infrastrukturmaßnahmen, entweder eigenständig oder gemeinsam mit geeigneten anderen nationalen NRO-Partnern umsetzen können.Ziel der Fazilität ist es, einen Beitrag zur Friedensförderung, Konfliktprävention und Entwicklung in fragilen Regionen innerhalb der Sahel-Länder zu leisten (Programmziel). Die Fazilität ist ähnlich einer offenen Programmstruktur konzipiert, das heißt, Interventionsregionen und Einzelmaßnahmen werden erst im Zuge der Durchführung ausgewählt. Um mittel- bis langfristig orientierte Wirkungen zu erzielen, sind Interventionen unter anderem entlang folgender Themenkomplexe vorgesehen: 1) Verbesserung von Livelihoods und Beschäftigungsmöglichkeiten, 2) Verbesserung des Zugangs zu sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur sowie natürlichen Ressourcen, und 3) Stärkung der sozialen Kohäsion. Die Auswahl der Interventionsregionen und Implementierungspartnern erfolgt durch ein Steuerungsgremium relevanter, in der Region verankerter Akteure. Die Maßnahmenpakete in den einzelnen Interventionsregionen beinhalten i.d.R.: 1) Soziale Kohäsion, Dialogförderung sowie partizipative Entwicklungsplanung, 2) Investitionen in katalytische Infrastruktur zur Förderung von sozialer Kohäsion und Entwicklung.