Regionales Programm zur Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlinge, Binnenvertriebene u. aufn. Gemeinden in Ostafrika
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202540466
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 16.952.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 13.082.000,00
- Noch verfügbar
- € 3.870.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.12.2025 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 16.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser; Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionales-Programm-Zur-Wasser--Und-Sanitaerversorgung-Fuer-Fluechtlinge-Binnenvertriebene-U-Aufn-Gemeinden-In-Ostafrika-48610.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Gewalt und bewaffnete Konflikte sowie schwere Dürren und Hungersnöte führen dazu, dass im östlichen Afrika viele Menschen im eigenen Land vertrieben werden oder in benachbarte Staaten fliehen. Ostafrika ist mit 13 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit eine der am stärksten von Flucht betroffenen Regionen. Da die Staaten keine Kapazitäten haben, alle Menschen zu versorgen, werden viele von ihnen in großen Camps oder Siedlungsgebieten vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR versorgt. Die grundlegende Versorgung, wie z.B. mit Trinkwasser, ist sowohl in den Camps als auch in den aufnehmenden Gemeinden nicht ausreichend. Durch den erhöhten Druck auf begrenzte Ressourcen kann es daher auch zu Verteilungskonflikten kommen. Das Ziel des regionalen Programms ist deshalb, einen Beitrag zu einer verbesserten, nachhaltigeren, inklusiven und integrierten Wasser- und Sanitärversorgung für Geflüchtete, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden in Ostafrika zu leisten. Mit einem Finanzierungsvolumen von 15 Mio. EUR werden Bau und Ausbau von Wasserversorgungssystemen und Sanitäranlagen an vier Standorten in Äthiopien, Uganda, Sudan und Somalia unterstützt. Umfangreiche Begleitmaßnahmen unterstützen die lokalen Wasserversorger dabei, einen möglichst kostendeckenden und nachhaltigen Betrieb und Wartung zu gewährleisten, und so die Versorgung von sowohl Geflüchteten als auch den aufnehmenden Gemeinden sicherzustellen. Die Übernahme staatlicher Betreiber entlastet auch die Budgets humanitärer Organisationen wie UNHCR. Die lokalen Gemeinschaften sollen bei allen Maßnahmen eng in die Durchführung einbezogen werden. Empfänger und Projektträger des Vorhabens ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Childrens Fund, UNICEF), das die Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit UNHCR durchführt. Der Implementierungszeitraum des Projektes beträgt 48 Monate.