Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Selbstbestimmung von Frauen in Vertreibungskontexten in Niger
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202540482
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Niger
- Finanzierungsvolumen
- € 2.900.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 439.705,80
- Noch verfügbar
- € 2.460.294,20
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.10.2025 - 31.03.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.10.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Wirtschafts- und Finanzministerium
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Selbstbestimmung von Frauen in Vertreibungskontexten in Niger (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202540482; Strengthening the economic and social empowerment of women in displacement contexts in Niger (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202540482
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Gewaltsame Konflikte, terroristische Angriffe und grenzüberschreitende Überfälle in Niger und seinen Nachbarländern führen seit Jahren zu Flucht und Vertreibung. Tausende Menschen fliehen jährlich aus Nigeria, Mali und Burkina Faso in den Niger – besonders in die Grenzregionen Maradi und Tahoua. Auch innerhalb des Landes kommt es zu Vertreibungen. Die Regionen sind von hoher Armut, unzureichender Grundversorgung wie Wasser und wachsender Ernährungsunsicherheit geprägt. Besonders Frauen und Mädchen sind von Armut, Vertreibung, Ausgrenzung, geschlechtsspezifischer Gewalt und fehlendem Zugang zu Bildung, Einkommen und Entscheidungsmacht betroffen. Die Geschlechterrollen behindern ihre Teilhabe in den Gemeinden. Ziel: Frauen in Flucht- und Vertreibungskontexten in den Regionen Maradi und Tahoua sind in der Lage, ihr soziales und wirtschaftliches Leben selbstbestimmter zu gestalten. Vorgehensweise: Das Vorhaben richtet sich hauptsächlich an weibliche Flüchtlinge aus Nigeria sowie Binnenvertriebene und Bewohner*innen der aufnehmenden Gemeinden in Teilen der beiden Regionen Tahoua und Maradi. Zum einen verbessert das Vorhaben ihre Einkommensmöglichkeiten. Dazu bietet es etwa Schulungen für Mitglieder von Kooperativen und Spargruppen an. Zudem unterstützt es Kleinstunternehmen mit Wachstumspotenzial finanziell und durch Weiterbildung. Zum anderen baut das Vorhaben soziale Dienstleistungen in Zentren für die Befähigung von Frauen (Women Empowerment Centers) aus. Beispielsweise informiert es zu sozialer Ermächtigung, um Rechte und Möglichkeiten einzufordern, bietet psychosoziale Unterstützung a