Stärkung der Resilienz durch Ernährungssicherung für Geflüchtete und Aufnahmegemeinden im Sudan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540490
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sudan
Finanzierungsvolumen
€ 3.900.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 55.776,98
Noch verfügbar
€ 3.844.223,02
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2025 - 30.11.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2025
Geplantes Enddatum
30.11.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
keine staatliche Stelle als polit. Partner wegen derzeitiger polit. Lage im Sudan
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Landwirtschaft; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening the Resilience of Refugees and Host Communities in Sudan through food security (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202540490
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Konflikte, Vertreibungen und der Klimawandel beeinträchtigen die Ernährungssicherheit und den sozialen Zusammenhalt im Sudan erheblich. Seit 2023 befindet sich das Land in einem bewaffneten Konflikt zwischen den sudanesischen Streitkräften (Sudanese Armed Forces, SAF) und der Miliz „Rapid Support Forces (RSF). Der Konflikt hat die weltweit größte Vertreibung ausgelöst: Rund zwölf Millionen Menschen sind betroffen. Über 24 Millionen Menschen leiden zudem unter starker Ernährungsunsicherheit. Aufgrund dieser Entwicklungen braucht es für die Bevölkerung dringend Maßnahmen, um die Ernährung zu sichern. Das heißt, Lebensmittel verfügbar, zugänglich und nutzbar zu machen, vor allem durch eigene Produktion und einkommensschaffende Maßnahmen. Ziel: Menschen auf der Flucht und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden sind in ausgewählten Bundesstaaten des Sudans widerstandfähiger durch verbesserte Ernährungssicherheit. Vorgehensweise: Das Vorhaben schult Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, damit sie Nahrungsmittel klimaangepasst produzieren und weiterverarbeiten können. Es fokussiert sich bei seinen Aktivitäten besonders auf Frauen, die stark unter Diskriminierung, Gewalt und eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe leiden. Das Vorhaben erweitert ihre Einkommensmöglichkeiten, indem es Schulungen für Frauen- und Spargruppen unter anderem im Bereich Lebensmittelweiterverarbeitung und Kleingewerbe anbietet. Ergänzend schult das Vorhaben zu besserer Ernährung und Hygiene. Darüber hinaus fördert das Vorhaben den sozialen Zusammenhalt zwischen Flüchtlingen aus dem Ausland, Binnenvertriebenen und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden. Basierend auf lokalen Prioritäten bietet es beispielsweise Dialogforen, gemeinsame Projekte zur Sicherung der Lebensgrundlagen, partizipative Gemeindeentwicklung, gemeinsame Ernährungs- und Hygienekampagnen oder psychosoziale Unterstützung an, besonders für von Konflikt und Vertreibung betroffene Personen.