Unterstützung zur Umsetzung des Shirika Plans zur Stärkung der sozioökonomischen Integration von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften in Kenia

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540508
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 12.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.804.082,35
Noch verfügbar
€ 10.195.917,65
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2025 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2025
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Interior and National Administration, Department of Refugee Services
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to the implementation of the Shirika Plan for strengthening the socioeconomic integration of refugees and host communities. (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202540508; Unterstützung zur Umsetzung des Shirika Plans zur Stärkung der sozioökonomischen Integration von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften in Kenia (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202540508
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Flüchtlinge in Kenia, die aus naheliegenden Ländern geflohen sind, halten sich hauptsächlich in den Gebieten Kakuma/Kalobeyei und Dadaab auf. Ihre Lebensbedingungen und die der lokalen Bevölkerung sind schwierig: Jobs und Einkommen sind nur schwer zugänglich, die Energieversorgung ist unsicher und innerhalb sowie zwischen den Gruppen entstehen teils gewaltsame Konflikte. Die kenianische Regierung hat den sogenannten Shirika-Plan, der auf dem Globalen Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen basiert, geschaffen. Es mangelt jedoch an der Umsetzung. Die Regierung benötigt Unterstützung, um die Lebensbedingungen der Menschen hinsichtlich Einkommen und Beschäftigung, Energieversorgung und friedlichem Zusammenleben zu verbessern. Ziel: Die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung der Region Garissa, beim Dadaab-Flüchtlingslager, und der Region Turkana, beim Kakuma-Flüchtlingslager, sind verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt legt seinen Fokus auf drei Themengebiete: 1. Gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) arbeitet das Projekt daran, durch Berufsbildung, Schulungen und finanzielle Unterstützung von Kleinstunternehmer*innen das Einkommen der Flüchtlinge und Aufnahmebevölkerung zu erhöhen. 2. Es fördert wirtschaftliche Ansätze für energieeffiziente moderne Kochherde und stellt die Stromversorgung durch kleine Solaranlagen sicher. Dies verbessert die Energieversorgung der Flüchtlinge und Aufnahmebevölkerung. 3. Es unterstützt finanziell und beratend dabei, den Shirika-Plan umzusetzen. Nach diesem sollen Flüchtlingslager in integrierte Siedlungen umgewandelt werden, in denen Flüchtlinge und Aufnahmebevölkerung Seite an Seite leben. Zur besseren Umsetzung des Shirika-Plans schult das UNHCR Fach- und Führungskräfte der kenianischen Regierung und bietet eine Kommunikationskampagne zum Shirika-Plan.