Jordanien, Bono -Cash for Green Services

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540532
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 68.306,83
Noch verfügbar
€ 8.931.693,17
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2025 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.09.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Local Administration, MoLA
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Jordanien, Bono -Cash for Green Services (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202540532; Cash for Green Services (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202540532
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Jordanien ist durch die Aufnahme syrischer Flüchtlinge herausgefordert. Viele aufnehmende Gemeinden können Basisleistungen, wie die Abfallentsorgung, nicht mehr gewährleisten. Darüber hinaus verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation syrischer Flüchtlinge. Ziel: Das Ziel des Vorhabens lautet: Die Lebensbedingungen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge und Jordanier*innen, vor allem für Frauen, sind in ausgewählten Gemeinden Jordaniens verbessert. Die Abfallentsorgung ist ausgebaut. Vorgehensweise: Das Projekt organisiert befristete Arbeitsmöglichkeiten (Cash for Work, CfW), die Einkommen für syrische Flüchtlinge und bedürftige Jordanier*innen schaffen, die sonst keinen Zugang zu Arbeit haben. Es kooperiert dafür mit dem jordanischen Ministerium für lokale Verwaltung (Ministry of Local Administration, MoLA) als politischer Partner. Die Jobs entstehen in Gemeinden, die syrische Flüchtlinge aufgenommen haben. Das Projekt berät sie dazu, bildet sie weiter und unterstützt die CfW Maßnahmen mit finanziellen Mitteln. Die Jobs verringern so kommunale Personal- und Finanzlücken und verbessern kurzfristig die Abfallwirtschaft. Die Gemeinden können ihre Abfallsammlung ausweiten und eine getrennte Sammlung von Wertstoffen einführen. Das Einkommen für syrische Flüchtlinge, bedürftige Jordanier*innen, Menschen mit Behinderung und unregistrierte Abfallsammler*innen verringert zudem soziale Spannungen und baut sozialen Zusammenhalt aus. Die Jobs fördern saubere und umweltfreundliche Städte und schonen die Umwelt. Die Verbesserungen durch CfW überführt das Projekt in die Gemeindepläne zur Abfallwirtschaft, um sie über die Projektlaufzeit hinaus zu sichern. Ergänzend berät das Projekt kommunale und private Abfallbetriebe zu Organisation, Betrieb und Wirtschaftlichkeit. Dabei berücksichtigt es Arbeitsschutzstandards und geschlechtergerechte Arbeitsverteilung.