Förderung der sozialen Sicherung und Inklusion für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Jordanien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540540
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 118.763,56
Noch verfügbar
€ 4.881.236,44
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
13.10.2025 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
13.10.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Social Development
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Social Protection and Inclusion for Refugees and Host Communities in Jordan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202540540; Förderung der sozialen Sicherung und Inklusion für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Jordanien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202540540
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Flüchtlinge und Mitglieder der Aufnahmegemeinden mit Behinderungen in Jordanien haben nur eingeschränkt Zugang zu sozialer Sicherung. Nur wenige Menschen wissen, wie sie Unterstützungsleistungen erhalten, oft fehlt es an hochwertigen Angeboten vor Ort und die Qualität der Leistungen ist ungleich. Dadurch sind vulnerable Gruppen ungeschützt vor Armut und können nur begrenzt gesellschaftlich teilhaben. Ziel: Flüchtlinge und Mitglieder von Aufnahmegemeinden mit Behinderungen sowie ihre Familien sind wirksam und dauerhaft in das jordanische soziale Sicherungssystem eingebunden. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt an drei Punkten an: Behinderungen anerkennen und Datenverwaltung verbessern: Das Vorhaben unterstützt den Hohen Rat für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Higher Council for the Rights of Persons with Disabilities, HCD) dabei, das Verfahren zur Feststellung von Behinderungen zu reformieren, um den Zugang zu einer Vielzahl sozialer Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Parallel plant es mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) die Entwicklung eines Verfahrens für Flüchtlinge mit Behinderungen. Zugang zu sozialen Dienstleistungen verbessern und Selbstbestimmung fördern: Das Vorhaben baut ein System auf, das Menschen mit Behinderungen gezielt an die passenden sozialen Dienstleistungen weitervermittelt. Zudem werden dezentrale Einrichtungen des Sozialministeriums (Ministry of Social Development, MoSD) dabei unterstützt, die Qualität und das Angebot der Dienstleistungen für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Politische Rahmenbedingungen und Partizipation fördern: Gemeinsam mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen (OPDs) und lokalen NROs erarbeitet das Vorhaben Empfehlungen, wie sich das soziale Sicherungssystem in Jordanien inklusiver und nachhaltiger gestalten lässt.