BONO - Verbesserter Zugang syrischer Flüchtlingskinder zu formaler Bildung in Jordanien II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540599
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 40.900.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 25.407.536,23
Noch verfügbar
€ 15.492.463,77
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.08.2025 - 31.07.2027 (geplant)
Startdatum
24.08.2025
Geplantes Enddatum
31.07.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Grundbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung; Sekundarschulbildung Stufe I; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Bono---Verbesserter-Zugang-Syrischer-Fluechtlingskinder-Zu-Formaler-Bildung-In-Jordanien-Ii-63032.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das jordanische Bildungssystem ist aufgrund der syrischen Flüchtlingszahlen stark überlastet, so dass eine große Zahl syrischer Kinder ohne internationale Unterstützung nicht beschult werden kann. Die Mehrheit der Flüchtlingskinder wird in Doppelschichtschulen meist getrennt von einheimischen Kindern unterrichtet. Gleichzeitig mangelt es an Beschäftigungsmöglichkeiten für Jordanier, was vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise zunehmend zu sozialen Spannungen führt. Das Vorhaben soll zum Erhalt und Ausbau der Beschäftigung von Lehrern und Verwaltungspersonal beitragen, um den Zugang zu Primär- und Sekundarbildungsangeboten für syrische Flüchtlingskinder zu verbessern. Die Maßnahme umfasst die Fortführung der Finanzierung von Gehältern von Lehr- und Verwaltungsfachkräften und syrischen Assistenzkräften den Schuljahren 2025-27 und fokussiert sich vor allem auf Regionen mit einer besonders hohen Dichte an Flüchtlingen im Norden des Landes und in Amman. In Zusammenarbeit mit anderen Gebern (insbesondere EU, UK, Norway, Australia) kann damit die Finanzierung des Unterrichts für bis zu 150.000 syrische Kinder sichergestellt werden. Projektträger ist das jordanische Bildungsministerium (MoE), welches bereits in den vorherigen Phasen als Träger fungierte.