BONO - Beschäftigungsförderung und Resilienzstärkung BRIDGES V

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540607
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Türkei
Finanzierungsvolumen
€ 11.750.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.000.000,00
Noch verfügbar
€ 9.750.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.12.2025 - 30.11.2027 (geplant)
Startdatum
10.12.2025
Geplantes Enddatum
30.11.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DANISH REFUGEE COUNCIL
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Bono---Beschaeftigungsfoerderung-Und-Resilienzstaerkung-Bridges-V-63991.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der türkische Staat hat bislang keine adäquaten Maßnahmen ergriffen, um geflüchteten Personen in der Türkei einen angemessenen Zugang zum Arbeitsmarkt zu gewährleisten. Dies erschwert erheblich ihre Integration und Lebenssituation im Land.Der integrierte Projektansatz BRIDGES setzt daher auf die Förderung von sozialer und wirtschaftlicher Selbständigkeit der Individuen, um nachhaltige Möglichkeiten für Geflüchtete zu schaffen, ihren Lebensunterhalt ohne Abhängigkeit von staatlichen oder humanitären Hilfen bestreiten zu können. Durch die angebotenen Trainings- und Berufsbildungsmaßnahmen soll die Vermittelbarkeit in den regulären Arbeitsmarkt oder die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit ermöglicht werden. Der Projektträger Danish Refugee Council (DRC) ist bereits seit 2013 in der Türkei in den am stärksten vom Flüchtlingszustrom betroffenen Provinzen aktiv. Die SI-Maßnahme BRIDGES (Building Resilience through Initiatives Defining Growth potential of Economic Solutions for Syrians in Turkey) läuft seit 2016. Mit der Unterstützung durch das BMZ konnte das Projekt 2017- 2025 deutlich ausgeweitet werden. In einer fünften Phase ist eine Verlängerung bis November 2027 vorgesehen.Die Aktivitäten umfassen im Wesentlichen rechtliche, wirtschaftliche und soziale Beratung, On-the-job Trainings, Stellenvermittlung (u.a. lokale Jobmessen, Vermittlung von Praktika), Lohn- und Arbeitserlaubniszuschüsse, Gründerberatung, Workshops zu Selbständigkeit und die Unterstützung von Gründungsvorhaben im Rahmen von Start-up Grants und Basic and Advanced Entrepreneurship Training.Das Vorhaben richtet sich insbesondere an syrische Geflüchtete in der Türkei. Die Qualifizierungsmaßnahmen stehen aber grundsätzlich auch türkischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in den betroffenen Provinzen offen. Die Projektstandorte erstrecken sich über die Provinzen Hatay, Kilis, Şanlıurfa, Kahramanmara+ş und Gaziantep.