Kinderschutz u. Zugang zu WASH-, Gesundheits- u. Sozialdiensten für ukr. Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Moldau II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540623
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Moldau, Republik
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
€ 5.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.12.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
15.12.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Kinderschutz-U-Zugang-Zu-Wash--Gesundheits--U-Sozialdiensten-Fuer-Ukr-Fluechtlinge-Und-Aufnahmegemeinden-In-Moldau-Ii-63691.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Republik Moldau steht vor erheblichen sozioökonomischen Herausforderungen, die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine verstärkt werden. Die Situation ist besonders kritisch für geflüchtete Familien. Der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheit, Bildung und sozialer Sicherung ist stark eingeschränkt, was die Integration erheblich erschwert. Die staatliche Dienstleistungsinfrastruktur ist überlastet, die wirtschaftliche Leistung Moldaus leidet unter hoher Inflation und steigender Armut. Dies trifft besonders ukrainische Frauen und Kinder, sowie vulnerable Personen aus den Aufnahmegemeinden.Das Vorhaben soll die nationalen Systeme Moldaus dahingehend unterstützen, dass Basisdienstleistungen sowohl für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche als auch für Kinder und Jugendliche aus den Aufnahmegemeinden sowie deren Familien angeboten werden. Dazu gehören Kinderschutzprogramme, Gesundheitsdienstleistungen, frühkindliche Entwicklungsprogramme, inklusive Bildungsangebote sowie soziale Sicherungssysteme. Durch den integrativen Ansatz werden eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, eine inklusive und sichere Lernumgebung und geschlechts- und altersspezifische Kinderschutz gewährleistet. Damit soll auch die moldauische Regierung in ihrer Reaktion auf anhaltende humanitäre und sozioökonomische Herausforderungen unterstützt werden.Die Zielgruppe umfasst geflüchtete Kinder und Jugendliche und deren Familien, sowie vulnerable Personen aus den Aufnahmegemeinden. Die Maßnahmen werden in urbanen und ländlichen Regionen umgesetzt, insbesondere in den Städten Chi in+ 259,u, Ungheni, C+ 259,u eni und Otaci, wo sich viele geflüchtete Familien niedergelassen haben.UNICEF ist Empfänger und Projektträger des Vorhabens und setzt die Maßnahmen über eigene Kapazitäten sowie nationale und internationale NGOs vor Ort um.