BONO - Wirtschaflticher Wiederaufbau durch Beschäftigung und Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft (Phase VIII)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202540656
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 15.750.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.750.000,00
Noch verfügbar
€ 10.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.12.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
23.12.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Bono---Wirtschaflticher-Wiederaufbau-Durch-Beschaeftigung-Und-Wiederbelebung-Der-Lokalen-Wirtschaft-Phase-Viii-63631.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Trotz der Rückkehr von über 4,9 Millionen ehemals Vertriebenen in ihre Herkunftsregionen leben weiterhin rund eine Million Menschen im Nachgang des IS-Kriegs zwischen 2014 und 2017 im Irak in anhaltender Vertreibung, viele davon unter prekären Bedingungen. Eine Rückkehr wird vor allem durch fehlende Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten erschwert. Das Ziel des Vorhabens ist die Generierung von Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Binnenvertriebene, Rückkehrende und bedürftige Einwohnerinnen und Einwohner aufnehmender Gemeinden in ausgewählten irakischen Gouvernoraten zu schaffen und somit die wirtschaftliche und soziale Situation dieser Zielgruppen zu verbessern. Es fördert die Beschäftigungsfähigkeit durch Berufsbildung, praxisnahe Trainings und Jobvermittlung im Rahmen der Individual Livelihoods Assistance (ILA) und des Graduation Approach (GA). Gleichzeitig werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Zuschüsse aus dem Enterprise Development Fund (EDF) unterstützt, um Betriebs- und Unternehmenserweiterungen zu ermöglichen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.Das Vorhaben wird aus der Sonderinitiative Geflüchtete und Aufnahmeländer finanziert und von der International Organization for Migration (IOM) umgesetzt. Die Zielgruppe des Vorhabens sind irakische Binnenvertriebene, Rückkehrende sowie bedürftige Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmender Gemeinden in den Gouvernoraten Diyala, Salah al-Din, Bagdad, Ninewa, Anbar, Kirkuk, Dohuk, Erbil und Sulaymaniyah. Insgesamt sollen rund 3.431 Personen direkt von den Maßnahmen profitieren, und es entstehen etwa 741 neue Arbeitsplätze.