Prothesen-Werkstatt für Kriegsversehrte und Menschen mit Behinderungen in Riwne, Ukraine

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202549228-108871
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 162.350,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 98.000,00
Noch verfügbar
€ 64.350,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
03.03.2025 - 02.03.2028 (geplant)
Startdatum
03.03.2025
Geplantes Enddatum
02.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Bezirksamt Pankow für das Land Berlin
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der genaue Bedarf an Prothesen in der Ukraine lässt sich nicht beziffern. Nach einigen Schätzungen beläuft sich die Zahl der Menschen, die Prothetik benötigen, auf 30.000, und diese Zahl wächst täglich aufgrund des Krieges. Gleichzeitig bleibt die Anzahl der Prothetik-Techniker, die diese Patienten versorgen können, konstant. Dringend benötigt werden sowohl die Infrastruktur als auch Fachkräfte, die die Versorgung der kriegsversehrten Menschen und Menschen mit Behinderungen sicherstellen können, damit diese ihre Mobilität wiedererlangen und ihre Lebensqualität verbessern können. Das Projekt Prothesenwerkstatt für Kriegsversehrte und Menschen mit Behinderungen in Riwne, Ukraine umfasst zwei zentrale Komponenten, um diese Problemlage anzugehen: die Ausstattung einer Prothetik-Werkstatt, für die bereits Räumlichkeiten im Städtischen Krankenhaus Nr. 2 vorhanden sind, und die Ausbildung von zwei Prothesentechnikern, die nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung die Versorgung der Menschen mit Amputationen übernehmen können. In der geplanten Prothesenwerkstatt werden alle Phasen der Versorgung eines Patienten durchgeführt - von der Abmessung bis zur Herstellung der Prothesen sowie anschließende physiotherapeutische Maßnahmen. Unabdingbar ist die Besetzung von zwei Stellen in der Werkstatt. Zwei Personen werden im Rahmen dieses Projekts eine intensive 11-monatige Ausbildung in Deutschland absolvieren, um umfassende Techniken der Prothetik zu erlernen. In der Prothesenwerkstatt werden diese Personen individuelle Anfragen und Fälle bearbeiten - Abmessungen, Auswahl der optimalen Prothesen, Begleitung während der Anpassung sowie Nachbetreuung der prothesierten Patienten werden durch diese Personen geleistet.