Beschaffung eines LKWs mit Ladekran für die Stadt Radomyschl

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202549228-111848
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 40.400,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 27.413,76
Noch verfügbar
€ 12.986,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2025 - 31.10.2025
Startdatum
01.09.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2025
Tatsächliches Enddatum
31.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Gemeinde Lindlar
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In unserer ukrainischen Partnerstadt besteht kriegsbedingt ein Mangel an Transportfahrzeugen, um Maßnahmen der Daseinsvorsorge und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur durchzuführen. Fahrzeuge wurden von den Streitkräften eingezogen und es fehlt an Geld für Ersatzbeschaffungen. Die Stadt Radomyschl benötigt daher ein Fahrzeug, das vielseitig eingesetzt werden kann. Konkrete Einsatzbereiche sind Aufräumarbeiten nach Unwettern (z.B. Wegräumen von umgestürzten Bäumen, Transport von Sandsäcken etc.), bei Überschwemmungen, weiterhin die Verteilung von Brennstoff in Form von Holz und Pellets an 36 öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und das Krankenhaus, die allesamt mit Holz beheizt werden, sowie der Transport von großen öffentlichen Müllsammelbehältern im Rahmen des Umweltschutzes. Bisher muss die Stadtverwaltung hierfür private Transportunternehmen beauftragen. DIe Kosten hierfür belaufen sich laut der Stadtverwaltung allein für den Transport von rund 5.400 m³ Brennholz auf rund 69.000 Euro pro Heizsaison. Durch den Einsatz eines eigenen Fahrzeugs mit Ladekran könnte somit Geld gespart werden, dass anderen Bereichen zugute kommt, etwa sozialen Zwecken und für die Betreuung der zahlreichen Binnengeflüchteten. Außerdem kann die Verwaltung im Bedarfsfall mit einem eigenen Fahrzeug angesichts der Krisenzeiten flexibler und rascher reagieren (bei Drohnenangriffen im März 2025 wurden z.B. Straßen und Stand 31.07.2025 13:15:07 Uhr, Antrag KPF111848 Seite 5 eine Brücke in der Nähe beschädigt, außerdem kann auch Nachbarkommunen nach Luftangriffen Hilfe geleistet werden).