Vertiefung der Koordination kommunaler Entwicklungspolitik in der Stadt Heidelberg

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202549228-111978
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 151.191,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 54.926,50
Noch verfügbar
€ 96.264,50
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 31.10.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Stadt Heidelberg
Sektoren übergeordnet
Nicht zuordenbare Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Förderung des Entwicklungsbewusstseins
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Koordinierungsstelle fördert die strategische Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in Verwaltung, Stadtgesellschaft und Wirtschaft. Ziel ist die Stärkung der lokalen Handlungsfähigkeit für globale Belange und damit die wirksame Übernahme globaler Verantwortung. Das Projekt unterteilt sich in drei Aktionsstränge: 1. Verankerung und Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 SDGs nach innen in die Stadtverwaltung. Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau einer SDG-Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung. Diese entwickelt konkrete Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung, bündelt bestehende Aktivitäten und trägt zur strukturellen Verankerung kommunal relevanter nachhaltiger und entwicklungspolitischer Themen im Stadtentwicklungskonzept (STEK) bei. Projekte wie ein SDG-Scan oder nachhaltiges Veranstaltungsmanagement zeigen auf, wie globale Ziele in kommunales Handeln übersetzt werden können. 2. Verankerung und Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 SDGs nach außen - Bürger*innen, Zivilgesellschaft, Unternehmen. Nach außen richtet sich das Projekt an Bürger*innen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Bildungs- und Beteiligungsformate, Kooperationen mit Akteur*innen aus dem Globalen Süden sowie Anreizsysteme wie der SDG-Sonderpreis und der Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises machen globale Zusammenhänge greifbar und regen zum Mitgestalten an. 3. Ausweitung und Vertiefung des Fairen Handels und der Fairen Beschaffung - sowohl in der Verwaltung als auch Dritte. Zudem wird das Thema Faire Beschaffung aus der Verwaltung heraus auf weitere gesellschaftliche Sektoren wie Kitas, Sportvereine, Hochschulen, das Studierendenwerk oder kirchliche Einrichtungen ausgeweitet. Durch Qualifizierungsformate, Leitfäden und Pilotprojekte entstehen Strukturen, die langfristig faire und global gerechte Beschaffung fördern.