Einbindung von Menschen mit Behinderungen in Entscheidungsprozesse in Kyiv
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202549228-112740
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 41.941,60
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 41.941,60
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 05.09.2025 - 31.03.2026
- Startdatum
- 05.09.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 31.03.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Berlin
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der Krieg in der Ukraine hat zu einem erheblichen Anstieg der Zahl von Menschen mit Behinderungen geführt, darunter auch Veteranen. Die Einbeziehung dieser Gruppen in Entscheidungsprozesse ist der Schlüssel zur Schaffung einer inklusiven und demokratischen Gesellschaft. Das Projekt zielt darauf ab, die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an Entscheidungsprozessen in Kyiv zu erleichtern. Es geht einerseits darum, den Zugang zu den zentralen Orten der Beteiligung zu ermöglichen, und andererseits in der Kyiver Stadtverwaltung die Grundlagen dafür zu schaffen, dass Instrumente für inklusive öffentliche Konsultationen dauerhaft zur Verfügung stehen. Kyiv hat mit dem Netz von Stadtteilzentren, den sogenannten Vcentri Hubs, Orte der Teilhabe für Bewohnerinnen und Bewohnern in den Kyiver Stadbezirken geschaffen. Im Rahmen des Projekts soll der barrierefreie Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den Angeboten der Vcentri Hubs ermöglicht werden. Es geht um die technische Ertüchtigung von insgesamt drei Stadtteilzentren mit Türschließern, mobilen Aufzügen, der Anpassung der sanitären Einrichtungen, Wegweisern in Brailleschrift sowie der Einrichtung von Infotheken/Helpdesks für Menschen mit Behinderungen. Außerdem wird die Website der Vcenti Hubs für Menschen mit Sehbehinderung angepasst. Um die Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Beteiligungsprozesse der Stadt nachhaltig zu sichern, sollen im Projekt mit Hilfe der Berliner Kolleginnen und Kollegen außerdem praktische Empfehlungen für öffentliche Bedienstete zur Organisation barrierefreier und inklusiver öffentlicher Konsultationen erarbeitet werden. Anhand dieser Leitlinien werden zwei Schulungen für öffentliche Bedienstete durchgeführt. Hinzu kommt die Erstellung von Anleitungen in Braille-Schrift für Menschen mit Sehbehinderungen zur Nutzung der Beteiligungsinstrumente der Stadt, zu den Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Stadtpolitik und zur Teilnahme an öffentlichen Konsultationen.