Distriktentwicklungsfonds - DACF V - Vulnerabilitätsfenster

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202567725
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ghana
Finanzierungsvolumen
€ 35.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.000.000,00
Noch verfügbar
€ 15.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
29.12.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
29.12.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK GHANA
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Distriktentwicklungsfonds---Dacf-V---Vulnerabilitaetsfenster-59091.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Maßnahme verfolgt zwei Ansätze: Die erste Komponente zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit der 261 Distrikte Ghanas in Bezug auf die Einhaltung der Prinzipien guter Regierungsführung und die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen zu stärken. Dazu unterstützt die Finanzielle Zusammenarbeit den Distriktentwicklungsfonds dabei Transferzahlungen an alle Distrikte bereitzustellen. Die Zuweisung der ungebundenen finanziellen Mittel erfolgt leistungsabhängig auf Basis einer jährlich stattfindenden unabhängigen Leistungsmessung, die die Einhaltung relevanter rechtlicher und regulatorischer Vorgaben sowie die Qualität der Dienstleistungsbereitstellung bewertet. Je besser die Distrikte bei der Leistungsmessung abschneiden, desto höher die Transferzahlung. Die Mittel werden für Investitionen in prioritäre kommunale Infrastrukturprojekte wie Schulen oder Krankenstationen verwendet. Zusätzlich stehen Ressourcen für den Kapazitätsaufbau zur Verfügung, insbesondere in Bereichen, die in der Leistungsmessung als verbesserungsbedürftig identifiziert wurden. Mit einer zweiten Komponente zielt die Maßnahme darauf ab, durch ein sogenanntes Vulnerabilitätsfenster gezielt zusätzliche Mittel für solche Distrikte bereitzustellen, die sozial und wirtschaftlich besonders benachteiligt sind, um in diesen Distrikten staatliche Präsenz und wirtschaftliche Resilienz durch die Finanzierung von Infrastruktur zu stärken. Diese Distrikte befinden sich u.a. im Norden Ghanas, der vom Übergreifen terroristischer Gewalt aus dem Sahel bedroht ist, so dass der Stärkung staatlicher Präsenz und der Förderung wirtschaftlicher Resilienz im Sinne der Prävention eine wichtige Rolle zukommt. Durch die beiden Komponenten profitiert die gesamte Bevölkerung von einer verbesserten Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen und der Umsetzung wichtiger Infrastrukturmaßnahmen. Die Korbfinanzierung des Distriktentwicklungsfonds erfolgt gemeinschaftlich durch Deutschland, die Schweiz und Ghana.