Beitrag zum Ukraine Relief Recovery Reconstruction and Reform Trust Fund (URTF)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202568020
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 15.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 26.06.2026 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 26.06.2026
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL BANK FOR RECONSTRUCTION AND DEVELOPMENT
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Makroökonomische Politik
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beitrag-Zum-Ukraine-Relief-Recovery-Reconstruction-And-Reform-Trust-Fund-Urtf-58294.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Über das Vorhaben soll ein 15 Mio. EUR Haushaltsmittelzuschuss im Auftrag des BMZ in den Ukraine Relief, Recovery, Reconstruction and Reform Trust Fund (URTF) der Weltbank eingezahlt und im Rahmen des SPIRIT Vorhabens eingesetzt werden. Durch die vielfältigen fiskalischen Herausforderungen, sowie der steigenden Armutsquote im Land, übersteigen die Bedarfe der Bevölkerung die Kapazitäten des Sozialsystems (Kernproblem). Fragmentierte und veraltete Leistungen sowie mangelnde Koordination führen zu Versorgungslücken für vulnerable Gruppen. Das SPIRIT Vorhaben, eine Kombination aus Reformfinanzierung und zuschussfinanzierter Investitionskomponente, zielt darauf ab die Kapazitäten der ukrainischen Regierung zu stärken und mittel- bis langfristig durch höhere Effizienzen zum einen den Mittelbedarf zu reduzieren und gleichzeitig das Sozialsystem besser auf die individuellen Bedarfe der Bevölkerung abzustimmen. Über die Erstattung bereits gezahlter Sozialleistungen und die Unterstützung eines kohärenten Reformpakets trägt das Vorhaben dazu bei, zentrale soziale Sicherungsfunktionen des Staates auch unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten. Es reduziert Armutsrisiken insbesondere für Menschen mit geringen Einkommensmöglichkeiten, darunter ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, und verbessert langfristig die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit des gesamten Sozialsystems.