Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202601102
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 16.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 16.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2026 - 31.03.2031 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Anbau zur industriellen Weiterverarbeitung/ exportbestimmter Anbau; Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Transforming Agricultural Supply Chains (TASC) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202601102; Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202601102
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Globale Agrarlieferketten stehen unter großem Druck: Geopolitische Spannungen, die Klima- und Biodiversitätskrise sowie regulatorische Anforderungen beein-trächtigen Produktion und Handel. Kleinproduzent*innen und Arbeiter*innen in Produktionsländern leben und arbeiten häufig unter schwierigen Bedingungen und haben weder Zugang zu relevanten Märkten noch Mit-spracherechte. Derweil müssen europäische Unternehmen ihre Lieferketten an aktuelle Vorgaben wie die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) und die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) der EU anpassen und sich gleichzeitig Zugang zu sozial- und klimaverträglichen Rohstoffen sichern. Ziel: Die Bedingungen für eine sozial-ökologische Transformation globaler Agrarlieferketten sind verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben organisiert innovative Formate für den Dialog und die Zu-sammenarbeit privater, staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure. Zusätzlich baut es Wissen, Fähigkeiten und Strukturen in Produktionsländern auf, um auch Kleinprodu-zent*innen Marktzugänge zu gewähren. Mit dem Ideenwettbewerb Due Dilligence Fund (DDF) fördert es Geschäftsmodelle, die Sorgfaltspflichten und Innovationen im Anbau oder der Verarbeitung umsetzen. Unter dem Namen FIT for FAIR berät es Regierungen in Produktionsländern. So unterstützt es Dialog- und Reformprozesse, um nationale Politiken an EU- oder andere Standards an-zupassen und Kompetenzen aufzubauen. Über die Allianz für die digitale Integration landwirtschaftlicher Lieferketten (DIASCA) ver-netzt es weltweit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Gemeinsam entwickeln sie digitale öffentliche Infrastrukturen (DPI) für Rückverfolgbarkeit, Monitoring und Datenaustausch. Das Vorhaben ist Teil der Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI) und trägt zu den Team-Europe-Initiativen (TEI) Deforestation-free Value Chains und Sustainability in Global Value Chains bei.