Verteidigung der Menschenrechte in Bolivien angesichts des Extraktivismus im Kontext der nationalen und internationalen Wirtschaftskrise
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202630390
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bolivien, Plurinationaler Staat
- Finanzierungsvolumen
- € 322.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 25.000,00
- Noch verfügbar
- € 297.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2026 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KZE - Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V.
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- -
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Bolivien befindet sich nach 19 Jahren Regierungszeit der Partei Movimiento al Socialismo - MAS in einer tiefen Krise, die sich in hoher Inflation, Devisen- und Treibstoffknappheit, hoher Abholzungsrate und Vertrauensverlust in staatliche Institutionen äußert. Mit der Präsidentschafts- und Parlamentswahl ist die MAS völlig entmachtet worden. Der in der Stichwahl am 19. Oktober 2025 gewählte zukünftige Präsident setzt, ebenso wie sein geschlagener Konkurrent, auf verstärkte Ausbeutung mineralischer Rohstoffe und den weiteren Ausbau der Agrarindustrie, was voraussichtlich die Abhängigkeit vom Exp