UNRWA Digitale Transformation und Basisversorgung, Phase III (DigiT3)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202667699
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 30.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 30.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.05.2026 - 31.10.2026 (geplant)
Startdatum
19.05.2026
Geplantes Enddatum
31.10.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die israelisch-arabischen Kriege seit 1948 führten zur Vertreibung einer großen Anzahl an Palästinensern. Rd. 934.000 im Westjordanland lebende Menschen sind als Flüchtlinge bei UNRWA registriert, etwa ein Viertel von ihnen leben in Flüchtlingscamps. In Jordanien sind es rd. 2,4 Mio. Menschen (davon leben 18 % in den offiziellen Camps). Die israelische Besatzung und wiederholte Gewalt-Eskalationen im Westjordanland, die seit 2025 weiter zugenommen haben, beeinträchtigen erheblich den Zugang zu medizinischer Versorgung und Schulbildung palästinensischer Flüchtlinge. Ziel des Vorhabens ist, den Zugang zu medizinischer Basisversorgung sowie Schulbildung für Palästina-Flüchtlinge im Westjordanland und in Jordanien, die von prekären Lebensbedingungen und multidimensionaler Armut betroffen sind, im Jahr 2026 aufrechtzuerhalten. Damit soll ein Beitrag zur Stärkung der Resilienz von Palästina-Flüchtlingen sowie zur Reduzierung des Konfliktpotenzials, das sich aufgrund der prekären sozioökonomischen Lage und des sehr hohen Drucks auf Ressourcen und Dienstleistungen innerhalb der Lager und für die dort lebenden Flüchtlinge ergibt, geleistet werden. Durch die Finanzierung von medizinischem Fachpersonal in UNRWA Gesundheitszentren im Westjordanland sowie Lehrpersonal in UNRWA Schulen im Westjordanland und Jordanien sowie administrativem Personal werden unmittelbar die Mitarbeitenden sowie mittelbar Palästina-Flüchtlinge (PatientInnen und SchülerInnen) im Westjordanland und in Jordanien von der Maßnahme profitieren. Da UNRWA Mitarbeitende überwiegend selbst Palästina-Flüchtlinge sind, leistet die Fortführung der Gehaltszahlungen gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung der Zielgruppe.